Die Ernte 2025 der Serenoa (Beeren der Zwergpalme aus Florida) hat begonnen – jedoch mit leeren Palmen und ohne Pflücker. Während sich die Industrie bemüht, die Versorgung für 2026 zu sichern, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, über Qualität zu sprechen.

Warum gerade jetzt über Qualität sprechen?

Wenn das Angebot sinkt und die Nachfrage hoch bleibt – wie es in solchen Jahren mit schwieriger Ernte der Fall ist – steigt das Risiko von Verfälschungen exponentiell. Der hohe Preis des Sägepalmenöls wird zu einem starken Anreiz für jene, die skrupellos die Rohware teilweise oder vollständig durch billigere Pflanzenöle oder andere nicht deklarierte Zusätze ersetzen.

Was ist Serenoa repens?

Serenoa repens, allgemein bekannt als Sägepalme (Saw Palmetto), ist eine kleine Palme, die im Südosten der Vereinigten Staaten, insbesondere in Florida, beheimatet ist. Ihre Beeren werden bei voller Reife geerntet und extrahiert, um ein Öl zu gewinnen, das reich an freien Fettsäuren und Phytosterolen ist.

Der hohe therapeutische Wert und die starke kommerzielle Nachfrage machen das Sägepalmenöl besonders anfällig für Verfälschungen – weshalb Identitätstests und die Analyse des chemischen Profils heute wichtiger sind denn je.

Wann wird Serenoa repens geerntet?

Die Beeren der Serenoa repens werden einmal im Jahr während der Sommermonate geerntet, mit dem Höhepunkt der Saison zwischen August und September. Der Zeitpunkt der Ernte ist entscheidend: Die Beeren müssen in voller Reife gepflückt werden, um die maximale Konzentration der Wirkstoffe und die bestmögliche Qualität des Lipidextrakts zu gewährleisten.

Unsere Felderfahrung: Wie erkennt man die Qualität?

Die direkt am Markt gesammelte Erfahrung lehrt uns, dass sich die Qualität in den meisten Fällen mit einem praktischen Ansatz beurteilen lässt – ohne unbedingt auf komplexe analytische Instrumente zurückgreifen zu müssen:

    1. Prüfen Sie die Farbe des Öls oder des Pulvers:
      Authentisches Sägepalmenöl ist eine Flüssigkeit von bernstein- bis dunkelbrauner Farbe. Wird Ihnen ein grünliches Öl angeboten, sind keine weiteren Analysen nötig: Es handelt sich nicht um ein Qualitätsöl. In diesem Fall wurde es entweder aus noch unreifen Beeren hergestellt oder stammt aus einer anderen Quelle.

      Auch wenn das Öl mit Hilfsstoffen wie Maltodextrin, Siliciumdioxid oder Akaziengummi zu Pulver verarbeitet wird, kann das Endprodukt niemals strahlend weiß sein, sondern höchstens gelblich oder beige. Auch in diesem Fall gilt: Wenn es weiß erscheint, ist es nicht authentisch.

    2. Fordern Sie ein vollständiges Fettsäureprofil an – nicht nur den Gesamtgehalt an Fettsäuren:
      Der alleinige Wert des Gesamtgehalts an Fettsäuren ist nicht ausreichend. Es ist unerlässlich, vom eigenen Lieferanten oder Labor die detaillierte Zusammensetzung jeder einzelnen Fettsäure zu verlangen. Der Serenoa-Extrakt besitzt nämlich ein charakteristisches Lipidprofil, das ihn deutlich von anderen Pflanzenölen unterscheidet. Laut USP-Monographie muss ein authentischer Extrakt zehn Schlüsselfettsäuren (Capronsäure, Caprylsäure, Caprinsäure, Laurinsäure, Myristinsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure, Ölsäure, Linolsäure und Linolensäure) in einem spezifischen Verhältnis zur Laurinsäure enthalten.

      Der Gesamtgehalt an Fettsäuren ergibt sich aus der Summe der einzelnen Komponenten. Wenn also der Gesamtwert vorliegt, ist auch das detaillierte Profil des Extrakts bereits verfügbar – ohne zusätzliche Analysen oder Mehrkosten. Enthält das Profil nicht alle zehn in der USP-Monographie aufgeführten Fettsäuren oder weichen die Verhältnisse davon ab, ist es berechtigt, an der Authentizität des Produkts zu zweifeln.

 

Schlussfolgerung

Qualität beginnt auf dem Feld.
Es ist unsere gemeinsame Verantwortung, hohe Standards in der botanischen Lieferkette aufrechtzuerhalten.
Wir fordern Transparenz und schützen die Integrität unserer Branche.

Für eine vertiefende Auseinandersetzung mit dem Thema empfehlen wir diese hervorragende Veröffentlichung von HerbalGram: Saw Palmetto Adulteration Bulletin (HerbalGram)

Nach dem Bericht über die Aronia-Ernte in der Woiwodschaft Lublin setzt sich unsere Reise zur Entdeckung der besten botanischen Rohstoffe Europas fort – dieses Mal, um Melissa officinalis aus nächster Nähe kennenzulernen – stets an der Seite von Greenvit, unserem exklusiven Partner für eine Auswahl hochwertiger europäischer Pflanzenextrakte.

Anfang Juni hatten wir dieses Mal das Privileg, in der üppigen Region Kujawien-Pommern, entlang der stillen Ufer der Weichsel, einem der faszinierendsten Momente im Produktionszyklus der Melissa officinalis beizuwohnen: der Ernte.

Melissa officinalis – allgemein bekannt als Zitronenmelisse oder fälschlicherweise als Zitronengras – ist eine mehrjährige Pflanze aus der Familie der Lamiaceae, einer großen Gruppe aromatischer Pflanzen, zu der unter anderem Minze, Salbei, Rosmarin und Basilikum gehören. Seit der Antike geschätzt für ihre beruhigenden und verdauungsfördernden Eigenschaften, zeichnet sich die Zitronenmelisse durch ihre an ätherischen Ölen reichen Blätter und die charakteristischen vierkantigen Stängel aus, die typisch für ihre Pflanzenfamilie sind.

Ein üppiger Anbau

Die Felder, die wir besucht haben, erstrecken sich bis zum Horizont: ein leuchtend grüner, intensiv duftender Teppich, der im Sonnenlicht zu vibrieren scheint. Die Pflanzen werden mit großer Sorgfalt kultiviert und im sogenannten balsamischen Zeitraum geerntet – kurz vor der Blüte –, wenn der Gehalt an Rosmarinsäure am höchsten ist. Dies garantiert eine optimale Qualität des finalen Extrakts.

Dank des gemäßigten Klimas und gut abgestimmter Anbaumethoden werden in dieser Region Polens in der Regel zwei Ernten pro Jahr durchgeführt: die erste Anfang Juni, die zweite gegen Ende des Sommers, etwa im August. Jede Ernte wird sorgfältig geplant, um den Gehalt an Wirkstoffen zu maximieren, ohne die Vitalität der Pflanze zu beeinträchtigen.

Um die Reinheit des Pflanzenmaterials zu gewährleisten, werden unerwünschte Wildkräuter – wie beispielsweise Ackerschachtelhalm – vor der Ernte von Hand entfernt. Diese scheinbar einfache Maßnahme ist entscheidend, um eine homogene Ernte ohne botanische Verunreinigungen zu sichern.

Mechanisierung und Schnelligkeit: Der Schlüssel zur Wirkstofferhaltung

Die Ernte erfolgt mit Maschinen, die speziell dafür entwickelt wurden, die Integrität der Pflanzen zu wahren. Der Zeitfaktor ist dabei entscheidend: Innerhalb weniger Stunden nach dem Schnitt wird die Zitronenmelisse in eine nahegelegene Trocknungsanlage gebracht.

Die Trocknung beginnt so bald wie möglich nach der Ernte und dauert etwa 48 Stunden. Dabei wird die Feuchtigkeit durch kontrolliert erwärmte Luft schonend entfernt, sodass ätherische Öle und phenolische Verbindungen erhalten bleiben. Nach dem Trocknungsprozess kann das Pflanzenmaterial gesiebt werden, um Blätter von Stängeln zu trennen, und – falls gewünscht – zu einem bestimmten Schnittgrad oder Pulver weiterverarbeitet werden, das für die Extraktion oder den direkten Einsatz bereit ist.

Diesen Prozess aus nächster Nähe zu beobachten, ließ uns die Präzision und das Fachwissen schätzen, die jede Phase der Lieferkette auszeichnen.

Von der Pflanze zum Melissenextrakt

Während unseres Besuchs konnten wir die frisch geerntete und bereits getrocknete Melissa officinalis wortwörtlich mit eigenen Händen begutachten – bereit zur Verarbeitung in Trockenextrakte oder Teemischungen. Der frische, leicht zitronige Duft bleibt auch nach der Trocknung erhalten und zeugt von der Qualität des Ausgangsmaterials und der Sorgfalt in jedem Produktionsschritt.

Dank ihrer beruhigenden und antioxidativen Eigenschaften ist Melissa officinalis ein zunehmend gefragter Inhaltsstoff in der Welt des natürlichen Wohlbefindens. Ihre Ernte und Verarbeitung direkt vor Ort zu erleben, bestätigt unsere Überzeugung: Qualität und Rückverfolgbarkeit beginnen auf dem Feld.

In diesem Jahr haben wir die Verlegung der Vitafoods nach Barcelona zum Anlass genommen, unsere Reise mit einem etwas ungewöhnlichen Besuch zu verlängern – abseits der üblichen Produktionsstätten für pflanzliche Extrakte. Wir haben die Gelegenheit genutzt, die Produktionsstätte von MKARE® zu besichtigen – einem innovativen Inhaltsstoff, einem vegetarischen Komplex, der nicht nur reich an Kollagen ist, sondern auch an Elastin, Hyaluronsäure und verschiedenen Glykosaminoglykanen wie Chondroitinsulfat, Dermatan­sulfat, Heparansulfat und Glucosamin. Dieser wird aus Eierschalenmembran gewonnen und exklusiv von Swisseutic in mehreren Märkten vertrieben.

Die Produktionsanlage von MKARE® ist in ihrer Art einzigartig: Sie ist buchstäblich in den Produktionsbetrieb des größten spanischen Herstellers von pasteurisierten Eiern integriert. Die gesamte Lieferkette ist vollständig kontrolliert – vom eigenen Bauernhof, auf dem Freilandhühner die Eier legen, über den Transport in das Produktionswerk, wo die Eier aufgeschlagen, pasteurisiert und verpackt werden – bis hin zur Distribution. Alles erfolgt unter einem integrierten Qualitäts- und Rückverfolgbarkeitssystem, völlig transparent und ohne Zwischenhändler.

Aber der Reihe nach…

Frische Eier:

Alles beginnt mit frischen Eiern, die direkt von den Bauernhöfen geliefert und auf Kunststofftabletts gelegt werden, um den Transport und die visuelle Inspektion zu erleichtern.

Die Eier werden anschließend in eine vollautomatische Anlage geladen, die sie aufschlägt und die Schale, das Eigelb und das Eiweiß mechanisch voneinander trennt.

Das Eigelb und das Eiweiß werden dann pasteurisiert und in flüssiges Ei umgewandelt – ein vielseitiges Produkt, das in drei Varianten erhältlich ist: Vollei, nur Eiweiß oder nur Eigelb. Diese praktische und sichere Form erhält die ernährungsphysiologischen und funktionellen Eigenschaften von Schaleneiern und ist besonders geschätzt in der Lebensmittelindustrie (Backwaren, frische Pasta, Mayonnaise usw.), der Gemeinschaftsverpflegung (Kantinen, Hotels, Restaurants) sowie in der Konditorei und Bäckerei (um Einheitlichkeit und Hygiene zu gewährleisten).

So interessant das auch ist – dieser Teil ist nicht der, der uns am meisten interessiert.

Die Schale und die Membran:

Tatsächlich ist es die Schale, die unsere Aufmerksamkeit auf sich zieht: Denn in ihrem Inneren befindet sich die wertvolle Eierschalenmembran – der Rohstoff, aus dem MKARE® hergestellt wird.

Das Herz der Produktion: die Membran

Unmittelbar nach dem Aufschlagen der Eier gelangen die Schalen in den nächsten Schritt: eine hochspezialisierte mechanische Trennung, die das Herzstück der MKARE®-Produktion darstellt.

Genau hier, wie bereits erwähnt, hebt sich MKARE® deutlich vom Markt ab: Die ausschließliche Verwendung frischer Eierschalen, die innerhalb weniger Stunden nach dem Aufschlagen verarbeitet werden, ermöglicht den Erhalt aller funktionellen Eigenschaften der Membran und bewahrt deren biochemische Zusammensetzung.

Foto der frischen Membran unmittelbar nach der mechanischen Trennung

Der Unterschied zwischen einer Membran aus frischen Schalen (rosa-weißliche Farbe) und einer aus mehrere Tage bei Raumtemperatur gelagerten Schale (gelblich/bräunlich) ist sofort sichtbar:

Frische Membran vs. Membran, die vor der Trennung, nach mehrere Tage bei Raumtemperatur gelagert wurde.
Membran aus frischer Eierschale vs. Membran aus gelagerter Eierschale nach dem Trocknen

Nicht nur optisch: ein wesentlicher Unterschied

Die Unversehrtheit der Proteine ist direkt mit der Schnelligkeit der Verarbeitung verbunden. Eier sofort nach dem Aufschlagen zu verarbeiten ist entscheidend, um den Proteinabbau zu vermeiden – eine qualitative Eigenschaft, die sich nicht nur mit dem bloßen Auge messen lässt.

Eine vergleichende Studie, veröffentlicht im Nutritional Science (ScienceDirect, 2024; DOI: 10.1016/j.jnsci.2024.100121), zeigte, dass MKARE® fast dreimal weniger freie Aminosäuren (ein Hinweis auf Abbauprozesse) enthält als eine Membran, die aus Eierschalen gewonnen wurde, die 13 Tage bei Raumtemperatur gelagert wurden. Darüber hinaus ist der Anteil an langkettigen Proteinen – entscheidend für die biologische Aktivität der Membran – in der frischen Variante deutlich höher, was die Bedeutung einer schnellen Verarbeitung für den Erhalt der strukturellen und funktionalen Integrität des Rohstoffs unterstreicht.

Protein-Integrität = biologische Wirksamkeit

Die Ergebnisse dieser Studie deuten darauf hin, dass die Integrität der Membranproteine eine wichtige Rolle für die biologische Wirksamkeit spielen könnte. Um diesen Zusammenhang näher zu untersuchen, führten die Forschenden einen Vergleichstest durch zwischen:

  • einer frischen Membran (nicht lange gelagert)

  • einer Membran, die über 13 Tage gelagert wurde

Beide Proben wurden einer enzymatischen Verdauung unterzogen. Die daraus resultierenden Verdauungsprodukte wurden anschließend in einem In-vitro-Modell auf entzündete humane Chondrozyten (Knorpelzellen) appliziert. Nach 24 Stunden analysierten die Forschenden die Expression von drei schlüsselrelevanten, entzündungsbezogenen Genen: TNF (Tumornekrosefaktor), IL-1α und IL-6.

Die frische Membran zeigte in diesem In-vitro-Modell eine signifikante entzündungshemmende Wirkung: Sie reduzierte deutlich die Expression dieser Gene und damit die entzündliche Reaktion in den Zellen.

Die gelagerte Membran hingegen wies eine deutlich geringere Wirksamkeit auf – ein Hinweis darauf, dass während der Lagerung ein Teil der funktionellen Proteinintegrität verloren geht und dadurch auch die potenzielle biologische Aktivität abnimmt.

MKARE® – Ein Naturschatz, wissenschaftlich belegt

Das Ergebnis dieses sorgfältigen, integrierten und schnellen Produktionsprozesses ist ein hochwertiger Inhaltsstoff. Die Eierschalenmembran gilt heute als aufstrebende natürliche Ressource mit einem einzigartigen Profil, das über 400 Proteine und bioaktive Verbindungen enthält – darunter Kollagen (Typ I, V, X), Elastin, Hyaluronsäure, Chondroitinsulfat, Glucosamin und viele mehr.

Dank der sofortigen Verarbeitung direkt am Ursprungsort bewahrt MKARE® die strukturelle und funktionelle Integrität der Membran und bietet ein Produkt mit überlegener Qualität.

Mit einer niedrigen Tagesdosis (300 mg) und einer clean-label-, upcycled- und natürlichen Zusammensetzung zeichnet sich MKARE® durch hohe Vielseitigkeit aus und eignet sich für zahlreiche Anwendungen in den Bereichen Nutraceuticals, Nutricosmetics und darüber hinaus.

Eine kurze, transparente und nachhaltige Lieferkette, die jeden einzelnen Eierschalenrest aufwertet – und neue Wege für Innovation eröffnet.

Mehr als nur die Fabrik: eine Region zum Entdecken

Auch diesmal blieb es nicht nur bei der Besichtigung der Produktionsstätte. Wir nutzten die Gelegenheit, die Region zu erkunden – und können bestätigen: Sie ist wirklich einen Besuch wert. Wer noch nie in Aranda de Duero war, verpasst einen erstaunlichen Ort voller Geschichte und Schönheit.

Unter den Straßen der Altstadt erstreckt sich ein unglaubliches Labyrinth aus in den Fels gehauenen Höhlen, die früher als Weinkeller dienten und heute in ihrer stimmungsvollen Atmosphäre besichtigt werden können (siehe Foto). Die Fassade der Kirche Santa María mit ihren fein gemeißelten gotischen Details beeindruckt durch Eleganz und Erhabenheit. Und nur wenig weiter entfernt ließ uns die prachtvolle Kathedrale Santa María in Burgos – ein UNESCO-Weltkulturerbe – sprachlos zurück: ein Meisterwerk der gotischen Baukunst, das allein schon die Reise wert ist.

Kurzum: eine Region, die industrielle Exzellenz mit kulturellem Reichtum vereint.

Dopo una meritata pausa estiva, siamo tornati sul campo, questa volta per un viaggio breve ma significativo per tracciare la filiera produttiva di ARONVIT®, un estratto unico e standardizzato in antociani e polifenoli, ottenuto da selezionate bacche di aronia. La nostra destinazione? La Polonia, un paese ricco di storia e cultura e rinomato per le estese  coltivazioni di questo straordinario “superfrutto”. Solo la Polonia produce il 70% del fabbisogno mondiale di aronia.

Un viaggio entusiasmante, non solo un’opportunità preziosa per approfondire la nostra conoscenza della filiera di questo importante ingrediente, ma anche un’occasione di collaborazione con i nostri importanti partner, tecnologi e coltivatori di cui apprezziamo sempre più il lavoro e la dedizione quotidiana.

La Prima Esperienza di Raccolta dell'Aronia

Durante la visita, Christian Artaria, CEO di Swisseutic, ha potuto con piacere partecipare alla raccolta delle bacche di Aronia grazie al prezioso invito di GREENVIT. Questa esperienza ci ha permesso di osservare da vicino ogni fase della raccolta e del post-raccolta e di comprendere appieno la cura e l’attenzione necessarie per garantire gli elevati standard di qualità necessari per produrre ARONVIT® partendo proprio dal campo. E’ proprio grazie a questo approccio e alla selezionata rete di partner e di agricoltori che gestiscono direttamente e scrupolosamente la filiera che riusciamo a garantire la compliance dei nostri prodotti alle sempre più stringenti normative europee.

L'Impatto del Cambiamento Climatico sul periodo balsamico

Uno degli aspetti più rilevanti emersi durante il viaggio è stato l’effetto del cambiamento climatico sulle tempistiche di raccolta. Le bacche di Aronia, normalmente raccolte tra la fine dell’estate e l’inizio dell’autunno, quest’anno hanno raggiunto la maturità già a partire dal 15 agosto come conseguenza della stagione estremamente calda e secca che ha caratterizzato questa estate.  Questo fenomeno ci ricorda quanto sia essenziale adattare ed ottimizzare i nostri processi produttivi per rispondere anche a queste sfide climatiche che inevitabilmente influenzano anche la composizione fitochimica delle piante da noi utilizzate.

Le Bacche di Aronia

L’Aronia melanocarpa, comunemente nota come aronia o aronia nera, è un arbusto della famiglia delle Rosacee. Originaria del Nord America, in particolare delle regioni orientali e del Canada, è ampiamente coltivata anche in Russia e nell’Est Europa, con una estesa coltivazione anche in Polonia che da sola copre il 70% del fabbisogno mondiale. Questo arbusto può raggiungere i due o tre metri di altezza ma nelle piantagioni si cerca di limitarne l’altezza a poco più di un metro e mezzo per facilitarne la raccolta meccanica grazie alla quale possono essere calmierati i costi.

La pianta produce piccoli grappoli di frutti neri, simili ai mirtilli e che si distinguono da quest’ultimi per la buccia molto più resistente ed un gusto più tannico. Le bacche sono particolarmente ricche di nutrienti tra cui polifenoli, proantocianidine e antociani che conferiscono il caratteristico colore  violaceo alla buccia e alla polpa proprio come i mirtilli (Vaccinium myrtillus L.)

Le bacche di aronia possono essere consumate intere ma la maggior parte del raccolto viene trasformata in succhi, concentrati, polveri di bacche essiccate, marmellate, prodotti fermentati o estratti.

Guardando al Futuro

Questo viaggio in Polonia ha confermato il nostro impegno a mantenere alta la qualità degli ingredienti e dei partner che scrupolosamente selezioniamo. Siamo molto felici di poter contare sulla collaborazione con GREENVIT e di poter quindi offrire ai nostri clienti prodotti di qualità come ARONVIT®.

Orgogliosi dei progressi, guardiamo al futuro con ottimismo, sapendo che la nostra dedizione e passione per l’eccellenza saranno sempre le basi per mantenere relazioni di fiducia con i nostri clienti.